Eric und Jula Isenburger Gesellschaft e.V.



Negresse, Berlin 1932



Eric Isenburger, geboren 1902 in Frankfurt am Main, begegnet
seiner Frau Jula im Jahr 1928. Im Jahr nach ihrer Begegnung geht
das junge Ehepaar nach Wien. Eine intensive Schaffensperiode in Malerei
und Ausdruckstanz beginnt. 1931 entschließen sich Eric und Jula nach
Berlin zu ziehen, das zu dieser Zeit noch ein Zentrum zeitgenössischer
Kunst ist.Eric Isenburger stellt in Berlin erfolgreich aus.
1933 verlassen Eric und Jula Isenburger Berlin fluchtartig, nachdem
Schmähartikel über die Arbeiten des Malers erscheinen.Ihr Exil führt
das Paar über Paris und Stockholm nach Nizza.
Eric Isenburger wird in Südfrankreich über Monate interniert.
Mit der Unterstützung des Thomas Mann Kommitees und unter
abenteuerlichen Umständen kann das Ehepaar 1941 Europa verlassen.


Eva Marcu, Nizza 1937



Jula Isenburger beendet ihre Laufbahn als Tänzerin zu Gunsten
des Neuanfangs ihres Mannes in New York.
Über alle Jahre ist sie Modell und engste Vertraute ihres Mannes.
Eric Isenburger stellt weitläufig in den USA aus und
unterrichtet an der Columbia Universität in New York.


Interieur Atelier New York (Ausschnitt), 1944



1994 stirbt Eric Isenburger.
1999 findet in der Städtischen Galerie in Neuburg an der Donau
die erste große Ausstellung seiner Arbeiten in Deutschland nach
dem Zweiten Weltkrieg statt.
Die Ausstellung entsteht in enger und vertrauter Zusammenarbeit
mit Jula Isenburger.


Gran Manan, 1946



Die Idee eine Gesellschaft zu gründen ensteht.
Jula Isenburger stirbt im April 2000 im Alter von 92 Jahren in New York.
Die Eric und Jula Isenburger Stiftung e. V. wird im November 2000
in Neuburg an der Donau gegründet.

Jula Isenburger, 1937, vermutlich Paris

Jula Isenburger erfuhr ihre Ausbildung als Tänzerin
durch die berühmte Tanzpädagogin Getrude Kraus in Wien und
wurde später Mitglied der Mary Wigman Schule, Dependance Berlin,
unter der Leitung von Margarethe Wallmann.


Jula Isenburger, um 1929 in Wien



Eric Isenburger entwarf die Bühnenkostüme seiner Frau für
deren Soloprogramme in Frankreich zu Musik von Peter Tschaikowsky,
Bela Bartok, Georg Gershwin, Francis Poulenc, u.a.